Träume

Ich sitze in der Laussa, in einem kleinen Ort in Österreich, blicke aus dem Fenster und erinnere mich daran, dass ich diesen Ort erträumt habe. Ein kleines Haus am Waldesrand mit einem grandiosen Blick in die Berge – Sonnenhang. Dieses Haus war schon vorher in meiner Vorstellung da, in meiner Sehnsucht und ich merke meine Sehnsucht ist noch nicht gestillt, denn es gibt mehr zu tun, als nur seinen eigenen Traum zu träumen.

In meiner Arbeit als Psychotherapeut merke ich, dass die Unzufriedenheit der Menschen immer größer wird, die Unzufriedenheit mit unseren Volksvertretern, wenn wir Arbeit haben, mit dem Arbeitsdruck, wenn wir keine haben, mit der Arbeitslosensituation, mit den Finanzen, mit Umweltverschmutzung und dem Hunger, dem Leiden, mit der Respektlosigkeit, mit der wir uns und der Welt begegnen.

Und wir sind immer mehr der Meinung wir können nichts dagegen tun, die Macht der internationalen Großkonzerne, der Bankmanager, der Politiker ist zu groß. Gewerkschaften, Parteien, Umweltschützer kämpfen einen mühsamen Kampf, wie Don Quichote gegen die Windmühlen. Wir sitzen, vor dem Computer, und benutzen immer mehr das globale Netzwerk, dass für uns erdacht wurde, um und zu bequemisieren, zu vereinzeln, während in den ärmeren Ländern ( Tunesien, Ägypten,….) die Menschen auf der Straße sich begegnen und ihren Unmut freien Lauf lassen.

Und wir füllen unseren Unmut mit Konsum (falls wir es uns noch leisten können) oder tun zumindest so – dies ist auch so erwünscht – es ist erwünscht sich ein neues Auto, Mode zu wünschen – es ist erwünscht einen homo konsumens zu leben, der mit Krediten seine Seele der Bank verschreibt – lenkbar – aber wie im Kleinen so auch im Großen – Staatsverschuldung – Entwertung – voller Sachzwänge , die zu erfüllen sind- wir haben die Welt schon 5x verkauft und verkaufen sie jetzt ein 6tes mal – auch das ist erwünscht – damit kümmern sich unsere Volksvertreter um die großen Bedürfnisse und nicht um das Volk.

Lange habe ich gedacht, dass die Zeit für uns arbeitet, dass das System an sich selbst scheitert, dass es kein Mehr und Mehr zu haben gibt, dass irgendwann Schluss ist. Eine Zeitlang glaubte ich an die Worte eines American Native: „Wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gerodet ist, wirst du feststellen, dass du Geld nicht essen kannst“ und mit Schrecken steuern wir darauf zu, wenn wir nicht gemeinsam etwas unternehmen. Wir sind 6 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und der Rest glaubt uns im Griff zu haben und weißt du was- der Rest täuscht sich!

In mir selbst ist eine Unruhe und eine Ohnmacht, wenn ich die Situation weltweit betrachte und der Wunsch mich einzumischen, ist immer deutlicher geworden, die Möglichkeit immer klarer – ich werde nicht mehr untätig zusehen und ich nutze das globale Netzwerk, um mit dir einen Traum zu teilen, mit der Absicht, einen Menschheitstraum entstehen zu lassen, der die Welt verändert.

So wie ich meinen individuellen Traum erfüllen vermag, ihm eine Richtung geben kann, so ist er nur beschränkt, beschränkt auf mich.

Wenn wir im Geist von Mahatma Gandhi (Gewaltlosigkeit) und von Martin Luther King (Gleichheit)und Nelson Mandela(Freiheit) träumen und der großen Visionären und Menschen wie Jesus, Buddha, Prophet Mohamed, Dalai Lama, Menschen wie Karl Marx, dem chilenischen Präsident Allende, der Sonnen- und Geisttänzer der American Natives und allen ungenannten Menschen, die für eine liebevolle, gerechte Welt litten, wenn wir ihren Geist mit einbeziehen, über alle Konventionen hinaus einen gemeinsamen Menschheitstraum träumen, welche Kraft würde da entstehen? Welche Möglichkeit zur Erneuerung, zur Schöpfung!

Möglicherweise eine Kraft, die die Welt verändert. Eine GLOBALE VISION könnte der Anstoß sein die Richtung zu verändern.

Träumen wir von einer Erde, wo alle satt werden

Träumen wir von einer Erde, wo wir respektvoll und liebevoll miteinander leben

Träumen wir von einer Erde, voller Schönheit und Harmonie

Träumen wir eine GLOBALE VISION

Wo jeder nach seiner Fähigkeit gibt, wo jeder nach seinen Bedürfnissen empfängt! (Teilhard de Chardin)

Wagen wir uns über dem Tellerrand hinaus und träumen eine Welt ohne Geld, ohne Notwendigkeit zu tauschen, Geschäfte zu machen (David Gottes).

Träumen wir eine Welt für uns, ausgewogen, gerecht und träumen wir, dass alle eine ähnlichen Traum träumen, eine ähnliche Sehnsucht verfolgen, eine GLOBALE VISION, die die Welt friedlich, sanft und voller Wunder macht. Du bist ein Teil eines großen Puzzles, ohne dich ist das Bild nicht erfüllt. Du bist ein Teil dieser Welt, voller Möglichkeiten sie zu gestalten, zu formen.

Wagen wir diesen Traum und träumen wir am 21.12.2011 um 20 Uhr MEZ für eine halbe Stunde lang gemeinsam und weltweit. Eine GLOBALE VISION und schalten dabei alle Lichter aus, kein Fernsehen, keinen Computer, kein Radio, und verharren wir in einer großen Stille, hören wir auf das Atmen der Erdenmutter und träumen in dieser Zeit diesen gemeinsamen Traum, sodass wir ein gemeinsames Zeichen unseres Gestaltungswillens setzten. Träumen wir in dieser halben Stunde das Paradies. Träumen wir, dass die Tiere sich freuen und ihr Einverständnis dazu geben. Träumen wir das Grinsen des Windes, träumen wir die Freude der Pflanzen. Träumen wir, dass die ERDE lächelt. Träume mit mir und mit all denen, die sehnsüchtig sind nach einer neuen Welt.

Bis dahin könntest du ein kleinwenig träumen üben, vielleicht beim Yoga, bei der Meditation, beim Laufen,…. kläre deine Sehnsucht, dein tatsächliches Begehren, blick hinter deine Ängste, deine Sorgen und gib deinen Träumen die Kraft der Verwirklichung , übe die Stille und folge dabei deinem Herzen.

13 Antworten auf Träume

  1. Martin sagt:

    Ich hatte den ehrlichen Wunsch, die liebevolle Absicht, diese Globale Vision sehen und erfahren zu dürfen.
    Ich konzentrierte meinen Geist bewusst auf die Lösung und suchte danach.
    Ich verstand den Fehler und behob ihn erst im Geiste, ehe mir gestattet wurde, den Fehler im Traum zu lösen. Und schließlich in der Wach-Realität.

    Manchmal glauben wir, etwas Bestimmtes fehlt, doch oft sind es nur ein paar kleine Dinge zuviel, die die Existenz unmöglich machen. So war es auch hier.
    Wenn Altes losgelassen wird und gehen darf, entsteht Raum für Neues.
    Und so erwacht die Vision aufs Neue.
    Danke Werner!

    Martin

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  7. Heidi sagt:

    Hallo liebe TräumerInnen,

    gerade rechtzeitig, heute am 21.12.2012 um 17 Uhr ist Euer Traum bei mir eingetroffen. Ich träume heute um 20 Uhr gerne mit, weil Euer Traum ähnlich meinem Traum ist.

    Alles Liebe – Aloha
    Heidi

  8. Sabine sagt:

    Lieber Werner,
    gut ist deine Idee, unsere Traumkraft zu bündeln. Danke für deinen Aufruf, werde wohl dabei sein. Wie meine Träume am 24.9. gesprochen haben (und es gab noch andere Träumer in diese Richtung zu diesem Zeitpunkt) wird wohl geschehen was geschehen soll und der Segen der geistigen Welt ist (für jene die sich dafür entschieden haben) mehr als gegeben. Der Wandel passiert, auch wenn dabei viele Mauern einstürzen werden. Die Kräfte zu bündeln wird Segen bringen, davon bin ich überzeugt. Danke.
    mitakuye oyasin
    Sabine

  9. Sonja Deutschmann sagt:

    Lust zum Träumen
    viele Fragen, die auftauchen, denn 2012 ist nahe! Neugierde, Angst – was passiert?
    Die Antwort ist Liebe. Liebe zu allem was ist, ist der Schlüssel, Visionen umzusetzen, Träume zu leben und wenn nötig, die Richtung zu ändern, wenn der bekannte Weg in eine Einbahnstrasse mündet. Manches Mal ist ein Supergau, eine Detonation notwendig, um aufzuwachen, mutig seinen Traum an der Hand zu nehmen und es sich zutrauen, diesen Traum zu leben.
    Mein Traum ist: eine Welt ohne Grenzen, ohne Mauern, die trennen; ohne Soldaten, die Frieden garantieren sollen; offene Türen und nicht Alarmanlagen und Sicherheitsschlösser und Wachhunde, die Sicherheit vorspielen sollen. Menschen, deren Herz offen ist für Veränderungen, die Visionen haben, diese umsetzen, das sind die wahrhaftigen Krieger und ihr Licht und ihre Kraft machen Mut, das Leben in Freude und Lust neu zu entdecken. Einen lang ersehnten Traum zu leben ist vielleicht nicht schwierig, denn oft ist es nur ein Vorhang, der beiseite geschoben werden muß, damit die Wirklichkeit dahinter sichtbar wird. Ich bin sicher, dass auf der anderen Seite immer eine Hand ist, die hilft diesen Vorhang zu öffnen, damit der Traum ein Leben wird.
    Danke Werner, du bringst Menschen in ein neues Bewusstsein, das sie erahnen lässt, es ist wichtig, nicht nur das zu tun was man will, sondern auch das zu wollen, was man tut.
    Alles Liebe, Sonja

  10. christiane kohl sagt:

    lieber werner

    ich träume schon lange mit dir

    christiana marina

  11. Ich sagt:

    Diese Woche waren bei 3Sat mehrmals Gespräche über ein Grundgehalt „ohne Bedingungen“. Alles hat schon begonnen. Auch wenn du es nicht glaubst, aber die Saat wird aufgehen. Mein Buch vom verbotenem Wissen werde ich nach meiner …. publizieren. Das gibt dem ganzen einen zusätzlichen schub. Kopf hoch Werner!
    Nochmal liebe Grüße
    G.D.
    Ps: Schaue mal wieder bei dokujunkies.org vorbei. Da gibt es viel viel neues. Du wirst Augen machen. Schaue unter „Geisteswissenschaften“- Mysterie und Religion. Unter anderem „Die Gabe“. Das Gesetz der Resonanz u.s.f

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